bello ade

in Park und See

Aktuelles

Fälschungen: Selbstverständlich stammen die Website https://belloadeinparkundsee.wordpress.com/ sowie die Facebook-Seite https://www.facebook.com/belloadeinparkundsee/ und deren verschiedensprachigen Varianten nicht von unserer Bürgerinitiative. Verantwortet werden sie von einer Person, die sich Shing Shang Shung nennt und angeblich in Hongkong wohnt.


Der Tagesspiegel hat den Spitzenkandidaten/innen für die Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Steglitz-Zehlendorf vor den Wahlen einen Katalog an Fragen vorgelegt. Wir dokumentieren und kommentieren die Antworten zur Hunde-Frage.

  • Neuer Prozess gegen das Hundeverbot am Schlachtensee und der Krummen Lanke. Termin: Mittwoch 22. Juni 2016

Die „Berliner Schnauzen“ haben gegen das sommerliche Hundeverbot am Schlachtensee und der Krummen Lanke zahlreich Widerspruch eingelegt. Am 22.6. findet dazu eine Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht Berlin statt. Der Kläger Dr. Stefan F. will erreichen, dass er seinen Hund ab sofort wieder an den Seen spazieren führen darf. Die Verhandlung ist öffentlich: 22. Juni 2016, 11.00 Uhr, Verwaltungsgericht Berlin, Kirchstraße 7, 10557 Berlin, Saal 4304 (S Bellevue, U Turmstraße, U Hansaplatz und diverse Buslinien). Bitte den Personalausweis mitbringen. Hier die Pressemitteilung des Verwaltungsgerichts.

  • Bitte unbedingt teilnehmen: Neue Befragung zum Erholungsgebiet Schlachtensee/Krumme Lanke.Wenn Sie der Hundelobby ein „Stopp“ entgegenhalten wollen, sollten Sie sich unbedingt an der – neuen – Befragung des Bezirksamtes beteiligen. Hier geht es zum Fragebogen.
  • „Hundehalter kommt in diese Stadt“ – den Hundekot könnt ihr getrost liegenlassen, stand auf Berlin.de. Ein Zeichen für die „Verhundung“ der Berliner Verwaltung? Hier der Bericht.
  • Saisonales Hundeverbot 15. April bis 15. Oktober

Das Landesforstamt und das Bezirksamt  Steglitz-Zehlendorf erließen am 8.4.2016 Verfügungen, nach denen die Mitnahme von Hunden auf den Uferwegen des Schlachtensees und der Krummen Lanke vom 15. April bis zum 15. Oktober untersagt ist. Die Begründungen sind: „Schutz der Erholungssuchenden ohne Hund“, „Schutz der Uferbereiche (Forstschutz) und Schutz wild lebender Tiere“ sowie „Schutz der Badegewässer“. Quelle: Amtsblatt Nr. 14/2016, S. 740ff. und S. 755ff. Hier geht es zur Pressemitteilung des Bezirksamts.

  •  BVV: Saisonales Hundeverbot

Am 16.3.2016 hat die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Steglitz-Zehlendorf beschlossen, das Bezirksamt um folgende Regelung zu ersuchen:„Hunde dürfen auf dem Uferweg rund um den Schlachtensee und die Krumme Lanke, soweit dieser der bezirklichen Zuständigkeit unterliegt, sowie der zu den Seen hin anschließenden Fläche nicht mitgeführt werden. Ausgenommen ist die Brücke am östlichen Ende der Krummen Lanke nebst kürzester Zuwegung. Vom 15.10. bis zum 15.04. dürfen Hunde auf dem Weg an der Leine mitgeführt werden.“ Bei den für die waldseitigen Wege zuständigen Behörden – gemeint ist vor allem die Forstverwaltung – solle das Bezirksamt eine analoge Regelung „anregen“. Der Beschluss erfolgte mit den Stimmen der CDU und der Grünen; SPD und Piraten stimmten dagegen. Siehe auch den Bericht des Tagesspiegels. Grundlage dieses Antrages ist das Berliner Günanlagengesetz. Dort heißt es im Paragraphen 6,4: „Die Bezirksverwaltung kann für Anlagen oder Anlagenteile Beschränkungen auf bestimmte Benutzungsarten und Öffnungszeiten festlegen und die Benutzung durch Gebote oder Verbote regeln.“

  •  In der Sendung „Dein Vormittag“ von radioBerlin 88,8 diskutierten am 16.11.2015 Dr. Eisenhart von Loeper, Vorstandsvorsitzender der Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz, und PD Dr. Helga Ostendorf von der BI „bello ade in Park und See“. Die Sendung kann hier nachverfolgt werden.
  •  Nach einer Anhörung von Experten und Expertinnen und intensiver Diskussion vertagte der „Ausschuss für Verfassungs- und Rechtsangelegenheiten, Verbraucherschutz, Geschäftsordnung“ des Berliner Abgeordnetenhauses am 18.11.2015 seinen Beschluss zum Entwurf eines neuen Hundegesetzes. Zu Stellungnahmen eingeladen waren die Leitende Amtstierärztin des Bezirks Spandau, zwei Tierärztinnen des Tierschutzvereins Berlin, der Berliner Tierschutzbeauftragte und eine Vertreterin der „Berliner Schnauzen“. Das Wortprotokoll und die Tischvorlagen können hier aufgerufen werden.